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Veranstaltung am 30.10.12

Am Dienstag, 20. Oktober, 20 Uhr informieren einige Vertreter des “Münchner Kreises” im Pfarrheim St. Magdalena Ottobrunn, Georg-Kerschensteiner-Strasse 1, interessierte Gläubige über wichtige Impulse für eine dringliche Erneuerung der Kirche.

Der “Münchner Kreis” bewegt viele Katholiken und Katholikinnen im Erzbistum von München und Freising. Mittlerweile sind es bereits 36 Priester und Diakone. Sie erklären ihre “Sorge um die Kirche” und denken über ihre spezielle Aufgabe als Priester und Diakone nach. Sie möchten auch andere kirchliche Berufsgruppen und “das ganze Volk Gottes von München und Freising” ermutigen, vorbehaltlos die derzeitige Situation der katholischen Kirche, insbesondere der Erzdiözese, anzuschauen und nachzudenken, wie es für die Zukunft weitergehen könnte.

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den 61 seelsorgerlichen Empfehlungen, die das von Kardinal Reinhard Marx eingeleitete diözesane Zukunftsforum “Dem Glauben Zukunft geben” gesammelt hat. Darin sprechen sich die katholischen Gläubigen der Erzdiözese eindeutig für eine grundlegende Weiterführung der mit dem 2. Vatikanischen Konzil (1962-1965) begonnenen Erneuerungsprozesse der katholischen Weltkirche aus, die mit der sogenannten “Würzburger Synode” (1971-1975) unter der Leitung des Münchner Erzbischofs Julius Kardinal Döpfner ihre Übersetzung auf deutsche Verhältnisse erfuhr.

Damit diese Erneuerung nicht stecken bleibt, hat Kardinal Marx persönlich einen diözesanen Prozess zur Erneuerung des Glaubens eingeleitet, besonders in dem von Papst Benedikt XVI. deklarierten “Jahr des Glaubens” von Oktober 2012 bis Oktober 2013. Die deutsche Bischofskonferenz hat mit ihrem im Oktober veröffentlichten Brief insbesondere die Priester aufgefordert, sich zusammen mit denn Gläubigen intensiv mit dem christlichen Glauben und der Kirche “in der Zeit von Heute” (Konzilsdekret “Gaudium et Spes”) auseinanderzusetzen.

Der “Münchner Kreis” greift all diese wichtigen Impulse für eine dringliche Erneuerung der Kirche in Zeitgenossenschaft auf und strebt eine Beschäftigung aller Getauften und Gefirmten, auch in ökumenischer Perspektive, mit diesen Themen an.