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Wo bist du – Gott ? –

Workshop online
update kirche grafik
In der aktuellen großen Glaubwürdigkeitskrise der katholischen Kirche stellen sich immer mehr Menschen grundsätzliche Fragen. Zentral dabei: woran sie eigentlich glauben, wie sie für sich Gott erfahren, wie sie diese Erfahrungen ausdrücken und wie man diese Erfahrungen mit anderen teilen kann.

Im Rahmen der Reihe „Update katholische Kirche“ laden die Münchener Reformgruppen Gemeindeinitiative, Maria 2.0, Münchner Kreis und Wir sind Kirche, München ein zu einem Online Workshop WO BIST DU – GOTT ? am Donnerstag 24.06.2021 um 19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr.

Der Zugang ist möglich ab 19.20 Uhr unter dem Link:
https://zoom.us/j/92638974661?pwd=NEs3NFFsdjJtbFVmdU84emo1OEJRUT09

Meeting-ID: 926 3897 4661   Kenncode: 105256

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Plakate zum Download:

Handzettel A5
Plakat A4
Plakat A3

 

Begegnung Kardinal Marx u Reformgruppen München

Reformgruppen beim Kardinal

Neben dem Katholikenrat der Region München waren der Münchner Kreis, Maria 2.0 München, Wir sind Kirche, die Ordensfrauen für Menschenwürde und die Gemeindeinitiative vertreten. (c) Privat

Gestern Abend (04.05.2021) kam es erstmals zu einem Austausch zwischen Vertretenden mehrerer Reformgruppen, des Katholikenrats München und dem Münchner Erzbischof Kardinal Marx, bei dem ihm offiziell die vom Münchner Kreis initiierte Petition zur Erweiterung der Befugnisse der pastoral wirkenden Nichtkleriker sowie die Thesen von Maria 2.0 überreicht wurden. Auch wenn sich unterschiedliche Sichten auf Kirche trafen, zeigt eine solche Begegnung zumindest, dass man in Austausch kommen kann. Fairen Diskurs zu praktizieren als wesentliche Möglichkeit, um Kirche weiter zu bringen, ist ein zentrales Zeichen unserer Zeit und Aufgabe für alle.

Zur Petition, die man immer noch unterstützen kann.
Petition als PDF ausdruckbar und auslegbar in Gemeinden.
Pressemeldung des Erzbischöflichen Ordinariats München
Link zu Thesen Maria 2.0.

Diakon Willi Kuper überreicht Petition an Kardinal Marx (c) EOM (Lennart Preiss)
 

Petition Aufruf

Liebe Unterstützer der Initiative Münchner Kreis,

ab dem Palmsonntag können Sie unter: https://www.petitionen.com/reform_der_pastoralen_berufe_-_jetzt
unsere Petition an den Kardinal finden und unterschreiben. Bitte schicken Sie diese Information an viele Menschen weiter, von denen Sie sich vorstellen können, dass diese unsere Petition unterstützen könnten.

Heute möchten wir Euch/Sie darüber informieren, dass unsere Endfassung der Petition von der Initiative Münchner Kreis fertig ist.

Mit Willi Kuper als Sprecher sind noch Marion Ringler und Ulrike Leininger Sprecherinnen im Münchner Kreis. Im Münchner Kreis sind 77 Mitglieder aus allen pastoralen Berufsgruppen unserer Erzdiözese. Wir versuchen immer wieder konstruktive Vorschläge von der Basis an die Kirchenleitung weiterzugeben. 823 Menschen aus unserem Erzbistum haben sich als Unterstützer in unsere Liste eingetragen und haben zusammen mit den Mitgliedern fleißig mit an der Petition gearbeitet.

Wir hoffen, dass durch viele Unterschriften die Kirchenleitung den Mut aufbringt, dringende Entlastungen der Priester und Ständigen Diakone in den Pfarreien auf den Weg zu bringen. Es geht auch um Wertschätzung aller pastoraler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und um die Nutzung unserer aller Charismen.

Es geht schon längst nicht mehr darum, welche Privilegien eine Berufsgruppe hat oder bewahren soll. Wir haben ganz andere und vielfältige Probleme in unserer Kirche.

Für uns geht es darum, dass die Sakramente zu den Menschen kommen können und dass ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger diesen Dienst vor Ort tun können. Wir möchten, dass auch weiterhin die Seelsorge in den Pfarreien möglich sein wird.

Leider werden die pastoralen Stellen in den Pfarreien um die Hälfte gekürzt und die Priester werden ihren pastoralen Mitarbeitern immer mehr Aufgaben übertragen, die noch nicht von der Kirchenleitung abgesegnet worden sind. Ich habe schon von einer Gemeindereferentin gehört, die im Auftrag des Pfarrers in der Pfarrei getauft hat. Er hat es einfach nicht mehr geschafft. Damit die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in Gewissensnot kommen und frei ihren Dienst tun können – dafür ist die Petition angedacht.
Wir hoffen auch auf die Unterstützung der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wohl wissend, dass sich einige darüber ärgern werden oder Existenzängste bekommen. Besonders denken wir hier an die Priester und Ständigen Diakone. Doch es wird so viel zu arbeiten geben, dass wir alle unsere Dienste zur Genüge ausüben können.
Viele Priester gehen bis 2024 in den Ruhestand – wie soll Seelsorge vor Ort anders funktionieren, als dass wir die Charismen unserer ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen?

Vielleicht wollen Sie ja auch in Ihrer Pfarrei die Petition in den Kirchen auslegen. So können auch diejenigen unterschreiben, die sich nicht so mit dem Internet und PC auskennen:

==>> Auslage für die Pfarreien (PDF)

Wir wünschen Ihnen Gottes reichen Segen

Marion Ringler, Ulrike Leininger und Willi Kuper