„Wir machen uns auf den Weg für den Diakonat der Frau“ (Tag der Diakonin 29.4.2019)

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> Offener Brief an Erzbischof Dr. Reinhard Kardinal Marx (PDF 1 Seite)

> Handzettel zum Verteilen (PDF 1 Seite)

Schweigemarsch zum diesjährigen „Tag der Diakonin“
29. April 2019 ca. 19 Uhr (nach dem Gottesdienst in St. Michael) 
Beginn vor St. Michael, München-Innenstadt, Neuhauser Straße 6
Ende Liebfrauendom, München-Innenstadt, gegen 20 Uhr

Anlässlich des „Tages der Diakonin“ findet am Montag, 29. April 2019 ein Schweige­marsch „Wir machen uns auf den Weg für den Diakonat der Frau“ in der Münchner Innenstadt statt, zu dem herzlich eingeladen wird. Der Schweigemarsch beginnt nach dem Frauengottesdienst (Beginn 18 Uhr) in St. Michael in der Münchner Innenstadt, Neuhauser Straße 6 um 19 Uhr vor St. Michael und endet gegen 20 Uhr am Liebfrauendom.

Veranstalter sind die Diözesanverbände München und Freising des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie die Münchner Reformgruppen Gemeindeinitiative, Münchner Kreis und Wir sind Kirche.

Ähnlich wie die Vollversammlung der Ständigen Diakone in der Erzdiözese München und Freising dies bereits im März 2017 getan hatte, rufen wir den Münchner Erzbischof Kardinal Dr. Reinhard Marx auf, sich in der Deutschen Bischofskonferenz und beim Papst für den Diakonat der Frauen einzusetzen.

Die Gleichberechtigung der Frauen ist ein Menschenrecht, wird aber bisher in der römisch-katholischen Kirche nicht umgesetzt. Schon lange fordern katholische Frauenverbände, der BDKJ sowie kirchliche Reformkräfte die Öffnung aller kirchlichen Ämter auch für Frauen. Bereits die früheste Kirche hatte Diakoninnen. Deswegen steht die Forderung des Diakonats auch für Frauen als erster wichtiger Schritt im Vordergrund. Die Gleichberechtigung für Frauen in der römisch-katholischen Kirche ist überfällig. Diakonat für Frauen jetzt!

Der „Tag der Diakonin“ wird seit 1997 jährlich am 29. April – dem Festtag der Hl. Katharina von Siena – begangenen. Die zentrale Veranstaltung „Macht Kirche zukunftsfähig!“ findet in diesem Jahr in Mainz statt:  www.diakonat.de

Pressekontakte:

KDFB Sylvia Nazet, 089-59918781, nazet@frauenbund-muenchen.de
kfd Petra Preis, 089 890671 71, petra.preis@kfd-muenchen.de
BDKJ Jens Hausdörfer, 089-532931-28, jens.hausdoerfer@bdkj-bayern.de
Gemeindeinitiative Elisabeth Stanggassinger, 089-50034614, EStanggassinger@ebmuc.de
Paul-G. Ulbrich, Tel. 0157-88455612, ulbrich@gemeindeinitiative.org
Münchner Kreis Stefan Schori, 089-889519-62, stefan.schori@gmx.de
Wir sind Kirche Christian Weisner, 0172-5184082, weisner@wir-sind-kirche.de


 

Demonstration für weibliche Diakone in der katholischen Kirche

Seit Jahren kämpfen viele Frauen in der katholischen Kirche um mehr Einfluss und Gleichberechtigung, doch getan hat sich nichts. Katholische Reformgruppen und Frauenverbände machen nun Druck. Sie demonstrierten in München für weibliche Diakone. . .

Screenshot BR
==> Ein Filmbericht von BR24


==> Textbericht von Julia Mumelter (BR) der Aktion während er Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Deutschlands 

“Wir haben Forschung, wir haben genug Bücher, wir haben genug Erkenntnisse zu sagen: Es ist möglich, lasst uns darüber diskutieren. Was spricht dafür oder dagegen – es liegt alles auf dem Tisch.”

 

Frauenrechte: Zeit für Diakoninnen

An diesem Mittwoch standen 21 Gleichgesinnte vor dem Eingangstor zum Exerzitienhaus Schloss Fürstenried. Die drei Reformgruppen “Münchner Kreis”, “Gemeindeinitiative” und “Wir sind Kirche” haben dazu aufgerufen, ein Zeichen für die Gleichberechtigung zu setzen. Im Schloss tagen die Sprecher der Diakone aller deutschen Bistümer, draußen werben die Reformer für das Diakonat der Frau. Auf einem Transparent zitieren sie das Grundgesetz: Niemand dürfe wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden. Ein anderes fragt: “Was sagt ihr euren Töchtern, wenn sie euch fragen, warum schließt ihr Frauen aus?”

Lesen sie den Beitrag von Jakob Wetzel in der Süddeutschen Zeitung

Mahnwache von 11 bis fünf vor 12 vor dem Eingang zum Exerzitienhaus Fürstenried …

… mit mehr als 20 Frauen und Männern
von Münchner Kreis, Gemeindeinitiative und Wir sind  Kirche

Elisabeth Stanggassinger und der Aktionsschirm “Für den Diakonat der Frau”
– Dialog im Beisein der Medien vor dem Eingang zum Exerzitienhaus Fürstenried
Thomas Nixdorf, Stefan Stürmer (AG der Ständigen Diakone) und Diakon Stefan Schori (v.l.n.r.)
Münchner Merkur und Süddeutsche Zeitung interviewen Elisabeth Stanggassinger und Franziska Müller-Härlin (v.l.n.r.)

Fotos: (c) Christian Weisner