Archive for Mai, 2026

Kurzform des Protokoll vom Treffen am Freitag, 27.2.2026 in St. Heinrich

15.30 bis 17.30 Uhr

TOP 1: Begrüßung und Geistliches Wort

Nach der Begrüßung durch Ulrike Leininger hatte Klaus Fabian für das „Geistliche Wort“ die Bibelstelle Jesus und die Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4, 7-26) herausgesucht. Hier zeige sich, dass im Christentum Offenheit und Hoffnung wichtig sind. Und dies müsse auch unseren künftigen Weg bestimmen in der jetzigen schwierigen Zeit für die Kirche (siehe hierzu auch im Anhang: Wahrscheinliche Entwicklung der Kirchen in den nächsten zwei Jahrzehnten).

TOP 2: Kurze Befindlichkeitsrunde

 Die einzelnen Teilnehmer berichteten kurz von ihrer konkreten Arbeit in der Kirche, ihren Erfolgen (vor allem im Dasein für andere Menschen vor Ort) und ihren Enttäuschungen (vor allem mit der Amtskirche). Traurig ist man über den weiteren Niedergang der Kirche, doch man will nicht aufgeben, sich in christlicher Weise für Mitmenschen einzusetzen.

TOP 3: Wahl eines weiteren Sprechers des Münchner Kreises: Klaus Fabian

 Nachdem der Sprecher Wolfgang Baldes im Herbst 2025 zurückgetreten war, hat sich Klaus Fabian dankenswerterweise zur Kandidatur für das Sprecheramt bereit erklärt. Er wurde einstimmig (bei zwei Enthaltungen) als weiterer Sprecher gewählt. Klaus Fabian ist Pastoralreferent i.R. und war im Dekanat München-Laim/Sendling Seelsorger für Menschen mit Behinderung.

TOP 4: Weiterer Brief an Dr. Florian Schuppe?

 Beim letzten Treffen wurde beschlossen, wieder einen Brief mit unseren Anliegen an Dr. Florian Schuppe, dem Leiter des Synodalen Gremiums zu schreiben.

Zur Erinnerung hier noch einmal unsere Anliegen:

Aus unserer Sicht ist es dringend notwendig, dass vor Ort lebendige Pfarrgemeinden erhalten bleiben können. Dazu ist es wichtig, dass nicht-ordinierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im kirchlichen Dienst mehr pastorale Aufgaben übertragen werden, z. B. Taufbefugnis, Eheassistenz, Begräbnisse, Predigten in Eucharistiefeiern, Sterbebegleitung mit Krankensalbung.

Der beabsichtige Brief an Dr. Schuppe wurde bisher nicht weggeschickt, weil wir immer noch keine Antwort auf unseren letzten Brief an ihn (vom 1.10.2025) erhalten haben. Außerdem besteht bei den Anwesenden Unklarheit darüber, wie mit unseren Bitten an das Synodale Gremium dort umgegangen wurde. Unklar ist uns auch, wie Kardinal Marx zu unseren Bitten steht. Aus dem Priesterrat wurde uns berichtet, dass der Kardinal keine Notwendigkeit sieht, nicht-ordinierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im kirchlichen Dienst eine Predigtbefugnis bei Eucharistiefeiern zu geben. Diese Erlaubnis muss weiterhin der Ortspfarrer erteilen.

Aus der Presse war zu erfahren, dass das Synodale Gremium unserer Erzdiözese am 29.11.2025 wieder eine Sitzung hatte. Die Pressemitteilung (vom 16.12.2025) des Erzbistums zu dieser Sitzung enthielt nur wenige Sätze zu unserem Anliegen. Nur einen einzigen Fortschritt konnten wir darin lesen. Im Jahr 2026 soll ein Modell eingeführt werden, das dazu befähigte Ehrenamtliche ermöglicht, die Leitung von kirchlichen Trauerfeiern und Begräbnissen offiziell zu übernehmen. Die Verwirklichung unserer anderen Anliegen wird verschoben bzw. muss noch geklärt werden.

Die Anwesenden geben den drei Sprechern den Auftrag, den Brief an Dr. Schuppe noch einmal zu überarbeiten und dann wegzuschicken. Außerdem sollen die drei Sprecher einen ähnlichen Brief an das Synodale Gremium schicken.

Es wird die Frage gestellt, ob der Münchner Kreis mit Pressemitteilungen mehr an die Öffentlichkeit treten solle, um somit öffentlich Reformen in der Kirche voranzutreiben.

Die Diskussion ergibt, dass eine Pressemitteilung des Münchner Kreises mit hoher Wahrscheinlichkeit nur in den Papierkörben von Redakteuren landen würde.

Sinnvoll ist dagegen eine weitere gute Zusammenarbeit in Reformanliegen mit Wir-sind-Kirche. Dort ist redaktionell Christian Weisner verantwortlich, der eine gute Pressearbeit beherrscht und viele Verbindungen zu den Medien hat.

Nichtsdestotrotz sollen sich Christoph Nobs und Franz Hauber bis zum nächsten Treffen Gedanken machen über eine mögliche gute Pressemitteilung und über eine bessere Gestaltung unserer Homepage.

 

TOP 5: Bericht und Vorschau aus der Pfarrerinitiative Deutschland und dem Netzwerk für eine zukunftsfähige Kirche in der Diözese München und Freising

Die Sprecher des Münchner Kreises sind in regelmäßigem Austausch mit der Pfarrerinitiative Deutschland. Sie werden auch zu deren Treffen am 16.3.2026 nach Augsburg fahren. Dort wird besprochen, wie man sich mit einem Stand am Katholikentag in Würzburg vom 13.-17.5.2026 beteiligen kann. Ulrike Leininger, Klaus Fabian und Franz Hauber werden nach Würzburg fahren und mitwirken.

Die Pfarrerinitiative Deutschland (hier vor allem Max Stetter) ist weltweit mit reformorientierten Pfarrerinitiativen vernetzt. Realistisch muss aber sowohl für Deutschland wie für viele andere Länder auf der Welt festgehalten werden, dass die Mitglieder der Reformgruppen immer älter werden und bei jüngeren Menschen leider weniger Bereitschaft besteht, sich in Reformgruppen zu engagieren. Viele Reformgruppen haben sich deshalb in den letzten Jahren aufgelöst. Man glaubte nicht mehr daran, dass die römische Kurie zu echten Reformen in der Kirche bereit ist.

Für die bestehenden Reformgruppen in Deutschland ist es wichtig, gute Wege zu finden, dass in den Gemeinden vor Ort Synodalität gelebt und verwirklicht wird.

Ulrike Leininger hält engen Kontakt zum „Netzwerk zukunftsfähige Kirche in der Diözese München und Freising“. Diesem 2021 gegründetem Netzwerk gehören u. a. an: Wir-sind-Kirche, Gemeindeinitiative, Maria 2.0 München, Münchner Kreis, Priester im Dialog, OrdensFrauen für MenschenWürde (OFMW), Diözesanverband Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kdf), Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB).

Ulrike Leininger hält auch Kontakt zur Initiative berufener Frauen “MagdalenaGO”. Der „Tag der Diakonin + plus“ ist für den 29.4.2026 in München St. Bonifaz geplant. Ulrike Leininger und Franz Hauber haben ihre Teilnahme dazu angemeldet.

 

Paul Ulbrich von der Gemeindeinitiative berichtet über weitere Vernetzungsaktivitäten. Bewundernswerte Ansätze für eine gelebte Synodalität gibt es in Herrsching und in Augsburg. In Augsburg hat man auch den digitalen Koffer zur Synodalität entwickelt, der den Gemeinden bei der Umsetzung von Synodalität helfen kann. (herunterladbar unter:

https://padlet.com/eweissenhorn/digitaler-koffer-synodalit-t-wir-gestalten-kirche-praktische-bruuxshroj2sbass

International ist Catholic Women‘s Council (CWC) aktiv. Ziel des CWC ist ein globales Netzwerk von römisch-kath. Frauen, Organisationen und Bewegungen, die sich für die Anerkennung der vollen Würde und Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche einsetzen. (https://www.catholicwomenscouncil.org/).

Paul Ulbricht verwies auf die 54. Bundesversammlung von Wir-sind-Kirche am 7.3.2026 (online) mit dem Titel: „Wir. Machen. Kirche – konkret synodal“.

Ulrike Leininger arbeitet ökumenisch auch zusammen mit Unser-Starkes-Kreuz, einem Angebot der Fachstelle Demokratie und gesellschaftliches Miteinander der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. (https://unser-starkes-kreuz.de/wir-und-partnerorganisationen)

TOP 6: Bereinigung der Unterstützerliste (Christoph Nobs)

Bei unserem letzten Treffen hatte Christoph Nobs angeboten, die Liste unserer Mitglieder und die Liste unserer Unterstützer zu überarbeiten und auf den heutigen Stand zu bringen. Er hat inzwischen in vielen Arbeitsstunden diese beiden Listen überarbeitet und Adressen und Daten mithilfe von Anschreiben und Telefonaten überprüft und dann gegebenenfalls richtig gestellt. Inzwischen verstorbene Personen wurden in einer extra Liste zusammengefasst. Durch Anschreiben von Unterstützern konnte er 26 Personen bewegen, in den Status eines Mitglieds zu wechseln. Damit hat der Münchner Kreis aktuell rund 100 Mitglieder und rund 900 Unterstützer.

Etliche Personen haben auf die Anschreiben von Christoph Nobs mit persönlichen Briefen geantwortet. Er las aus solchen Briefen vor. Die Anwesenden waren betroffen darüber, wie engagierte kirchliche Mitarbeiter heute ihre tiefe Enttäuschung formulieren über die kath. Kirche und ihre Leitung, weil sie einfach nicht zu echten Reformen bereit ist und notwendige Entwicklungen verzögert.

TOP 7: Verschiedenes

Als Termin für das nächste Treffen wird vorgesehen der 30.10.2026 um 15 Uhr in St. Heinrich.

Verantwortlich für das Protokoll

Dr. Franz Hauber (Sprecherteam)

Drei Anhänge:

  1. Wer ist der neue Sprecher Klaus Fabian?

Klaus Fabian schreibt über die Motivation für das Sprecheramt:

Als junger Gymnasiast habe ich eine frühe Konzilsauswirkung ganz konkret erlebt. 1967 stand für die weltweiten Gruppen der MC Marianische Kongregation die Entscheidung an, ob sie den Schritt zu einer GCL Gemeinschaft Christlichen Lebens tun wollten – ganz im Sinne des konziliaren Aufbruchs und in Rückbesinnung auf das, was Pater Leunis SJ in Rom vor mehr als 300 Jahren mit der Gründung der MC gewollt hatte: Gemeinschaft von Menschen, die ihren Glauben aktiv in der und für die Welt leben (also nicht nur Maiandachten, Banner-Wallfahrten und fromme Anbetung).

Zur Entscheidung waren wir alle als Mitglieder gefragt, nicht nur der Pater Präses. Aus unserer Schüler-MC wurde Jugend-GCL. Später war ich im Leitungsteam der deutschen Studenten-GCL und habe da auch für unsere Werkwochen Bibel-Arbeit gemacht. So kam ich zum Interesse an Theologie und am konziliaren Aufbruch der Kirche – und erlebte den Beginn einer Öffnung und De-Klerikalisierung unserer Kirche.

Leider sind viele Hoffnungen nicht in Erfüllung gegangen, manches wird inzwischen wieder zurück geschraubt. Es ist also wichtig, weiter an die Errungenschaften des Konzils und der Würzburger Synode zu erinnern und unsere Reformanliegen weiter zu vertreten.

Klaus Fabian

  1. Auszug aus der Pressemitteilung vom 16.1.2025 des Erzbistums, Vierte Sitzung des Synodalen Gremiums im Erzbistum München und Freising

Bei der jüngsten Sitzung hat Kardinal Reinhard Marx das Gremium zum aktuellen Stand bei der Umsetzung der bereits beschlossenen Voten zur Traubefugnis für Laien und zur Predigt von Laien auch in der Eucharistiefeier informiert. Um eine Traubefugnis für Laien zu erwirken, hat sich der Erzbischof von München und Freising zwischenzeitlich mit einem Schreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewandt, da ein nächster Schritt in dieser Hinsicht durch die Bischofskonferenz erfolgen müsste. Zur Predigt von Laien besteht nach den Gesprächen von Vertretern der DBK mit Vertretern der Römischen Kurie im November noch Abstimmungsbedarf auf übergeordneter Ebene. Das Synodale Gremium hatte sich in seiner vorhergehenden Sitzung zudem geschlossen dafür ausgesprochen und dem Erzbischof empfohlen, im Erzbistum München und Freising im Bedarfsfall die Übernahme der Leitung von kirchlichen Trauerfeiern und Begräbnissen durch speziell hierzu befähigte Ehrenamtliche zu ermöglichen. Sie sollen dabei nicht den Dienst der Hauptamtlichen in diesem Feld ersetzen, sondern ergänzen, je nach den lokalen Möglichkeiten und dem Bedarf vor Ort. Zwischenzeitlich hat eine Arbeitsgruppe hierfür ein Ausbildungskonzept erarbeitet und weitere relevante Fragen für die Einführung dieses Dienstes geklärt. Im Laufe des kommenden Jahres soll dieses Modell dann eingeführt werden.

Die vollständige Pressemitteilung steht unter: https://www.erzbistum-muenchen.de/news/bistum/Vierte-Sitzung-des-Synodalen-Gremiums-im-Erzbistum-Muenchen-und-Freising-49688.news

 Gedanken zur Haltung der Amtskirche bezüglich notwendiger Reformen

Bei Top 6 wurde ein Brief eines Mitglieds an den Münchner Kreis vorgelesen. Da dieser Brief exemplarisch für die Gedanken vieler Katholiken angesichts des Schneckentempos bei kirchlichen Reformen steht, wird er hier mit Einverständnis des Verfassers wiedergegeben.

Jan. 2026

 Sehr geehrte Damen und Herren vom Münchner Kreis! Liebe ehemalige Kolleginnen und Kollegen!

Ich möchte Euch mitteilen, dass ich inzwischen aus der Kirche ausgetreten bin. Ich war fast 40 Jahre lang im Kirchendienst, als Gemeindereferent und Religionslehrer tätig und habe mich in dieser Zeit immer aktiv für Reformen engagiert. Ich war Mitglied im Pastoralen Forum unter Kardinal Wetter, habe eine Zeit lang beim Diözesanrat mitgearbeitet. Ich habe mich beim Kirchenvolksbegehren 1995 engagiert… 

Alle diese Dinge sind im Sande verlaufen. Die Kirchenleitung unter Kardinal Wetter und Marx, sowie Rom zeigen bisher keinerlei Bereitschaft für echte Reformen in unserem Sinne:

Diakonat der Frau, Zölibat abschaffen, Geschwisterlichkeit und Mitbestimmung. Alle diese Versuche wurden letztlich ohne Ergebnis abgelehnt. Inzwischen bin ich im Ruhestand. 

Ich brauche diese Kirche nicht mehr, die Kirche braucht mich auch nicht mehr. So habe ich mich entschieden auszutreten 2025. Ich werde es wohl nicht mehr erleben, dass es unter diesem neuen Papst zu Reformen kommt. Darum bin ich auch nicht mehr bereit diese römisch-katholische Kirche finanziell zu unterstützen. Ich erlebe vor Ort wie immer mehr Gemeinden ohne Seelsorger sind, die Katholiken auf sich alleine gestellt sind. Die meiste Arbeit machen inzwischen Ehrenamtliche (vor allem Frauen).

Das bedeutet aber nicht, dass ich meinen Glauben an den Gott Jesu Christi aufgebe. Ich möchte weiterhin als Christ mein Leben gestalten, ich sehe mich als freier Christ. Wobei ich mir im Klaren bin, dass zum Christsein auch Gemeinschaft gehört. Ich finde zum Glück immer wieder Menschen denen es ähnlich geht, die ihren Glauben frei leben wollen ohne an eine große Kirche gebunden zu sein. 

Ich hoffe, dass ich dennoch immer wieder Mitchristen finde, die diesen Weg mit mir weiter gehen. 

Ich möchte Euch, Ihnen allen herzlich danken für all die Mühe, Euer Engagement über Jahrzehnte hinweg. Ich habe die Kraft, Energie und Gesundheit nicht mehr hier weiterzumachen.

Ich hoffe natürlich, dass all euer Engagement für eine geschwisterliche, lebendige Kirche war und ist nicht vergebens, sondern macht Sinn, auch wenn wir es heute nicht erkennen. 

In diesem Sinne verblieb ich verbunden mit allen Christen, die ihr Christsein leben wollen in dieser oder in einer anderen Konfession, oder ohne Kirche.

Mit geschwisterlichen Grüßen

XXX (Der Verfasser ist dem Sprecherteam bekannt.)

Betrachten wir die Fakten:

Die katholische Kirche verliert in Deutschland seit vielen Jahren dramatisch Mitglieder (2025 traten in Bayern 81.800 Mitglieder aus der Kath. Kirche aus) und alle Prognosen sagen, es wird in Zukunft so weiter gehen. Es werden kaum mehr neue Priester geweiht (2025 gab es in Bayern nur sechs Priesterweihen). Die jüngeren Generationen haben kaum mehr einen Bezug zur Kirche.

Es ist mit hoher Sicherheit davon auszugehen, dass die Kath. Kirche in Europa und zeitverzögert auch in anderen Kontinenten zu einer kleinen unbedeutenden Restkirche schrumpfen wird.

Quellen:

Pollack, Detlef; Rosta, Gergely: Religion in der Moderne. Ein internationaler Vergleich, 2025

Sechste Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, 2023

Studie zum Rückgang der Religionen, Universität Lausanne, Universität Oxford und Pew Research Center: The three stages of religious decline around the world, erschienen in Nature Communications, https://www.nature.com/articles/s41467-025-62452-z

 

Trotz dieser dramatischen Situation und trotz des Auftrags Jesu, dass die Kirche für die Menschen da sein soll (und nicht umgekehrt), bremst die Amtskirche die dringend notwendigen Reformen immer wieder aus.

In einer ähnlichen katastrophalen Situation würden in der Wirtschaft und im Staat die Verantwortlichen schnell entlassen werden. Angesichts der dramatischen Datenlage ist das Handeln der Amtskirche mit ihrem jahrzehntelangen Reformstau absolut unverständlich.

Die Folge ist, dass immer mehr auch bisher engagierte Kirchenmitglieder frustriert der Kirche den Rücken zuwenden (wie der obige Brief zeigt).

Auch wenn davon auszugehen ist, dass die jetzige Kirche ihrem Ende entgegengeht, möchten wir im Münchner Kreis nicht aufgeben und immer wieder für Kirchenreformen eintreten, zusammen mit vielen anderen Reformgruppen. Nur wenn nicht geweihte kirchliche Mitarbeiter mit immer mehr Rechten ausgestattet werden, können unsere Kirchengemeinden vor Ort auf Dauer überleben, und nur so kann Seelsorge vor Ort gewährleistet werden.